Um eine erfolgreiche Idee zu finden gibt es drei Möglichkeiten:
1. Probleme der Menschen sammeln
Ein Weg zu einer guten Idee ist, unerfüllte Bedürfnisse von Menschen aufzuspüren. Doch wie erfährst du, welche Bedürfnisse Menschen haben? Nichts leichter als das: Es gibt Menschen, die beklagen sich über endlos viele Dinge. Gute Ideenentwickler werden in solchen Situationen hellhörig. Sie sehen die Unzufriedenheit der Menschen als Chance, etwas zu entwickeln, um deren Probleme zu lösen oder unerfüllten Bedürfnisse zu befriedigen. Je mehr Menschen dieses Problem haben, desto besser verkauft sich später deine Idee.

 

2. Schwächen eines Produkts bzw. einer Lösung entdecken
Henry Ford sagte einmal: „Nicht mit Erfindungen, sondern mit Verbesserungen macht man ein Vermögen.“ Die Welt entwickelt sich ständig weiter. Produkte oder Technologien werden ständig verbessert. Achte zukünftig einfach mehr darauf, wenn dich etwas an einem Produkt stört oder dir etwas viel zu kompliziert erscheint. Überlege dir, wie man es verbessern könnte.

 

3. Trends aufspüren
Unsere Gesellschaft ist geprägt von Trends. Ob bewusst oder unbewusst, Menschen folgen Trends meist unausweichlich. Wer frühzeitig auf den Zug aufspringst, hat die besten Voraussetzungen, dass sein Beitrag dazu erfolgreich ist.Nun ist es wichtig, deine Sinne für diese Möglichkeiten zu schärfen und bewusst dein Umfeld daraufhin zu beobachten. Du wirst sehen, die Ideen lassen nicht lange auf sich warten.

 

Idee – Planung – Umsetzung

 

Problem gefunden?
Doch du fragst dich, wie die Lösung aussehen könnte? Um den Denkprozess anzukurbeln gibt es eine bewährte Methode: Assoziationen. Assoziieren bedeutet verbinden, verknüpfen, vernetzen. Was verbindest du mit dem Problem?Wenn dein Anflug von Idee beginnt Gestalt anzunehmen, befindest du dich mitten im Prozess der Ideenentfaltung. Jetzt heißt es aufschreiben, aufschreiben, aufschreiben. Da dein Gehirn eine Idee nicht lange behält, ist das äußerst wichtig.Um zu assoziieren erstellst du dir am Besten ein Mindmap und lässt deiner Phantasie freien Lauf. Notiere dabei auch Einfälle, die dir spontan in den Sinn kommen und möglicherweise nicht viel mit dem Thema zu tun haben, denn hin und wieder bringen dich gerade diese Einfälle zur besten Lösung.Mach dir auch Gedanken z.B. zu den zuverwendenden Materialien, Design, Nutzen, Kundenansprache etc.Bei der Problemlösung hilft dir auch eine Liste mit Lösungsfragen, anhand derer kannst du dich zur Lösung des Problems Schritt für Schritt vorarbeiten.Vergiss nicht, alles zu notieren, was dir an Ideen einfällt. Am besten legst du dafür ein Notizbuch an oder einen Terminplaner.

 

Lass dich inspirieren:
Stelle dazu eine allgemeine Frage zu dem Problem. Statt wie gelangen keine Schnecken mehr in mein Beet, lieber wie hält man unerwünschte Besucher draußen. Und überlege, wie dieses Problem in anderen Bereichen gelöst wird. Recherchiere im Internet. Kombiniere Bekanntes und erschaffe somit Neues.

 

Ist meine Idee wirklich gut?
Um zu erfahren, ob die Idee gut ist, sollten folgende Merkmale mit Ja beantwortet werden können:
Ist die Idee:
• genial
• innovativ (noch nie da gewesen)
• einfach zu erklären
• Kosten-/Nutzenträchtig
• einfach in der Anwendung
• problemlösend
• spricht eine große Zielgruppe an

 

Wie begeistere ich andere für meine Idee?
Zuerst einmal ist es wichtig, dass du selbst voll und ganz hinter deiner Idee stehst. Erst wenn du selbst davon überzeugt bist, kannst du auch andere davon überzeugen.Dann sollte das Projekt einen Namen bekommen. So verleihst du dem Gesamtkonzept mehr Persönlichkeit und Ausdruck. Der Name sollte unbedingt originell und vor allem prägnant sein. Überlege dir im nächsten Schritt eine knackige Vorstellung der Idee. Dazu ist es wichtig, die Nutzen deiner Idee herauszuarbeiten. Denn um eine Lösung dem potenziellem Käufer schmackhaft zu machen brauchst du aussagekräftige Nutzen. Was nützt einem diese Idee/Erfindung? Wenn der Idee ein Problem zu Grunde lag ist der Nutzen bereits gegeben. Um weitere Nutzen zu finden hilft es, wenn du dir ein Szenario vorstellst in dem es deine Idee noch nicht gibt. Eine Art Vorher-/Nachher-Szene.

 

Viele Ideen sind der Schlüssel
Gebe dich nicht mit der erst besten Idee zufrieden. Produziere deshalb Ideen am Fließband und notiere sie alle. Im Durchschnitt ist von 50 Ideen eine Idee erfolgreich. Erst diese gewinnversprechenste solltest du dann wie oben beschrieben umsetzen. Und denke daran: mit jedem Fehlschlag bist du einen Schritt näher am Erfolg!
 

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